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WAS IST MEDIATION?
Mediation ist die Vermittlung in einem Konflikt zweier oder mehrerer Parteien.
Ziel ist eine Einigung, deren Besonderheit darin besteht, dass die Parteien
selbstverantwortlich, freiwillig und vertraulich eine faire, rechtsverbindliche
Regelung auf Grundlage der vorhandenen rechtlichen, wirtschaftlichen,
persönlichen und sozialen Gegebenheiten und Interessen erarbeiten.
Sie werden dabei von einer neutralen und unabhängigen Person
(Mediator/in) unterstützt.
Ein unparteiischer Mediator leistet als Vermittler Unterstützung,
indem er die Konfliktparteien durch einen klar strukturierten Klärungs-
und Regelungsprozess führt.
Die Kontrahenten werden befähigt, ihre eigenen Bedürfnisse und
Interessen zu erkennen und gegenseitig anzuerkennen.
Erst das Verstehen des "Gegners" führt schließlich
dazu, selbständig und einvernehmlich zu einer individuellen und für
beide Seiten fairen, rechtsverbindlichen Vereinbarung zu gelangen.
Da Mediation sowohl rechtliche, wirtschaftliche als auch emotionale Aspekte
berücksichtigt, werden hier für strittige Fragen Regelungen
erarbeitet, die für alle Parteien sinnvoll und lebbar sind.
Die Teilnahme an einer Mediation ist freiwillig.
Mediation räumt den Konfliktbeteiligten ein hohes Maß an Selbstverantwortung
bei der Suche nach Regelungen für ihre Konflikte ein.
Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten, damit deren Umsetzung
überprüf- und nachvollziehbar wird.
Die Regelungen sollen langfristig und verbindlich sein, mit einem hohen
Maß an Zufriedenheit für alle Beteiligten.
Mediation ist keine Rechtsberatung oder kann eine solche ersetzen. Rechtliche
Aspekte werden außerhalb des Mediationsverfahrens abgeklärt.
Beispiele für "Einsatzbereiche
der Familienmediation" finden Sie in der nebenstehenden Auflistung;
bitte dort anklicken!
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» Von der Technik zum komplexen Verständnis zwischenmenschlicher Konfliktlösung
Reiner Bastine, Heidelberg
» Einsatzbereiche der Familienmediation
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